Seit ihrer Gründung hält Strenesse der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin die Treue. Das zahlt sich zunehmend aus. Während bei einigen Shows in letzter Minute noch Gäste umgesetzt werden müssen, um No shows zu kaschieren, wollte bei Strenesse gestern so mancher Platz sogar doppelt besetzt werden.
Ein Country-geladener Soundtrack und Cowboyhüte fanden zwar nicht unbedingt ihren Niederschlag in der Kollektion, erwiesen sich aber als ein so einfacher wie wirkungsvoller Trick, die gesamte Präsentation in eine Klammer zu gießen. Bis auf eine kleine Denim-Unpäßlichkeit im dritten Outfit und die Trauer darüber, die Hot pants außerhalb der Verträglichkeit mit dem eigenen Körperbau verorten zu müssen, eine Kollektion, die ein beruhigendes You get what you see-Gefühl verströmt. Was ein hohes Gut ist angesichts so mancher Kollektion, der man schon auf dem Runway ansieht, daß sie beim Sprung zum Praxistest auf dem Bauch landen wird.




































