SLEEK x KPM: Tradition in die Moderne übertragen

Fotos: Schirin Moaiyeri.

Letzte Woche veranstaltete SLEEK eine Podiumsdiskussion mit Königliche Porzellanmanufaktur Berlin präsentiert seine „Royal Master Edition“, eine Kollektion von NTF-Interpretationen traditioneller Kunstwerke. Die Porzellanmanufaktur, die einen reibungslosen Übergang vom königlichen Besitz zum kommerziellen Erfolg vollzogen hat, hat sich über die Jahrhunderte der Berliner Geschichte hinweg als Ort des Experimentierens und der technischen Meisterschaft in der bildenden Kunst behauptet. Auf der Grundlage technologischer Fortschritte und unter Einbeziehung einer kreativen Elite leistete die KPM Pionierarbeit bei Designs vom Rokoko über das Bauhaus bis hin zur Neuen Sachlichkeit. Da die KPM in diesem Jahr ihr 260-jähriges Jubiläum feiert, setzt das Haus Tradition in Modernität um. Nun betritt das Unternehmen ein neues technologisches Feld: Künstliche Intelligenz, NFTs und die Digitalisierung einiger seiner schönsten Werke.

Die Gäste wurden in den KPM-Pavillon am Kurfürstendamm eingeladen, um an der Vorstellung der „Royal Master Edition“ von KPM teilzunehmen – fünf verschiedene Vasen, zu denen jeweils NFT-Entsprechungen existieren, die in Zusammenarbeit mit den Künstlern des Herstellers mithilfe künstlicher Intelligenz generiert wurden. Der Abend war geprägt von einer lebhaften Atmosphäre, und es gab eine Auswahl an Getränken, bereitgestellt von ODE-Aperitif, ein in Berlin ansässiger Spirituosenhersteller, der sich auf fruchtige Aperitifs spezialisiert hat und natürliche Aromen anstelle chemischer Mischungen wieder in den Vordergrund rücken möchte. Für die Veranstaltung wählten sie den „ODE Lemon Spritz“ und den „ODE Lemon Tonic“ aus, die die Gäste genossen, während sie sich unterhielten und die Kunstwerke betrachteten.

Fotos: Schirin Moaiyeri.

Fotos: Schirin Moaiyeri.

Die Porzellanwerke sollen zusammen mit ihren 260 NFT-Entsprechungen jeweils den Geist und die Symbolik einer anderen Epoche heraufbeschwören: Rokoko, Klassizismus, Historismus und Neue Sachlichkeit. Von einer Hommage an den Naturalismus des Rokoko über den kühnen Klassizismus bis hin zu den geometrischen Abstraktionen der Neuen Sachlichkeit erweitern die ausgestellten NFT-Kunstwerke die Atmosphäre und Präsenz jedes einzelnen physischen Objekts. Die Unikate wurden zudem von Archivstücken der KPM und der Formensprache des weißen Porzellans im Laufe der Geschichte inspiriert.

Die Veranstaltung wurde von Christian Bracht, dem Herausgeber von SLEEK, moderiert; als Podiumsteilnehmer traten zwei Referenten von KPM auf, Jörg Woltmann und Jenja Carow, der die Konzeptkollektion vorstellte, bevor sowohl die physischen als auch die digitalen Werke präsentiert wurden. Die Gäste waren eingeladen, die Installation in Begleitung der Künstler und der Kreativdirektoren des Projekts zu erkunden. Neben ODE, das durch einen innovativen Produktionsprozess eine Rückkehr zu natürlichen und vertrauten Geschmacksrichtungen verspricht, beeindruckt das Kunstwerk durch die Fähigkeit der KI, Werke von historischer und kultureller Bedeutung zu erfassen und neu zu interpretieren.

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Fotografie: Schirin Moaiyeri