
Die Malzfabrik, eine ehemalige Brauerei, die zu einem Kunst- und Musikort umgestaltet wurde, ist seit über einem Jahr ein Zentrum für kulturelle Projekte im Süden Berlins. Die Gegend ist bekannt für ihre großen Lagerhallen, Fabriken sowie Baumärkte und Möbelhäuser (ja, wir meinen Ikea) und weniger als pulsierender kreativer Hotspot, obwohl junge Künstler schon lange die Residenzprogramme und großzügigen Ateliers entdeckt haben, die von Bezirk Kunst, die sich das Gelände der Malzfabrik teilen.
Diese Woche weiht das Gelände eine öffentliche Kunstinstallation von Julius von Bismarck ein, die in Zusammenarbeit mit dem experimentellen Designer Benjamin Maus sowie dem Künstler und Filmemacher Richard Wilhelmer entstanden ist. Der Titel lautet Öffentliches Image, … Die Installation zeigt ein riesiges, aus Stahl und Neon gefertigtes Stirnrunzeln, das auf dem Dach des ehemaligen Getreidesilos angebracht wird und für Kunden sichtbar ist, die auf die weitläufigen Parkplätze des angrenzenden Einkaufszentrums fahren.
Bis zum 31. Mai 2013.