Mein Kollege Eidin Jalali ist in Teheran geboren und in Wien aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte er erst einmal Immobilienwirtschaft – auch um seinen Eltern einen Gefallen zu tun. Nach vier Jahren stellte er aber fest, dass er schon seit vier Jahren sein Leben mit einem Studium verschwendete, von dem er nichts verstand. Also bewarb er sich für die renommierte Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch” in Berlin, bei der er auf Anhieb angenommen wurde. Bereits mit seiner ersten Kinohauptrolle in “Futur Drei” gewann er den Götz-George-Nachwuchspreis. Regie führte mein Gast aus der ersten Staffel, Regisseur und Autor Faraz Shariat. Mit dem Theaterstück “Die Leiden des jungen Azzlacks” (Regie und Drehbuch Marco Damghani), das im Leipziger Schauspielhaus uraufgeführt wurde, stellte er sich – unter anderem – die Frage, was Deutsch sein eigentlich bedeutet. Wir gehen dieser und noch anderen Fragen gemeinsam auf den Grund. Viel Spaß mit der ersten Folge der neuen Staffel des anderssein Podcasts!