Leni Bolt ist non-binär. Das bedeutet, dass sich Leni nicht ausschließlich als weiblich oder männlich identifiziert. “Mich damit wohlzufühlen, dass ich immer dazwischen bleiben werde, war ein langer Weg.” In der Schulzeit wurde Leni gemobbt und es gab eine Phase, wo Leni versucht hat, sich maskuliner zu kleiden und zu geben. Das hielt Leni aber nicht lange aus. Lenis Eltern haben ihr Kind schon immer akzeptiert, so wie Leni ist.
Mit Anfang 20 ging Leni nach Berlin und probierte sich dort aus. Mal dachte Leni darüber nach, trans* zu sein, mal ging Leni als Drag. Aber immer wenn Leni sich abends abschminkte, war Leni traurig und verstand, dass das nicht der Weg sein konnte. Durch eine Psychotherapie hat Leni gelernt, dass eine Geschlechtsangleichung zur Frau nicht glücklich machen würde, sondern dass Leni sich dazwischen am wohlsten fühlt. In der aktuellen Folge des anderssein Podcasts nimmt Leni uns auf diese persönliche Reise mit und beantwortet mir geduldig alle Fragen. Ich danke dir, Leni, für deine Offenheit!
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