Fotos: Patrick Tjorven Stein.
Wenn Halloween vor der Tür steht, tauchen die üblichen Verdächtigen auf: leuchtende Kürbisse auf Fensterbänken, zuckersüße Süßigkeiten und die süße Spannung zwischen Angst und Spaß.
Doch dieses Jahr hatte SLEEK etwas ganz anderes im Sinn. Wir wollten dieses ursprünglich keltische Fest in ein Fest der Verwandlung umwandeln, und ich kann Ihnen sagen, dass wir alles dafür getan haben. Eigentlich waren keine Hasen zu sehen. Nur purer, unverfälschter Halloween-Wahnsinn. Stellen Sie sich eine Welt vor, in der ein Thriller aus den 90ern spielt, Pulp Fiction, und Leichenbraut kollidieren und ein kribbeliger Fiebertraum verwandelt sich in die Halloween-Party des Jahres 2025.
Aber lassen Sie uns einen Moment zurückspulen. An Halloween dreht sich doch normalerweise alles um das Kostüm, oder? Und wir alle kennen den Stress, den dieses eine Outfit für eine Nacht verursachen kann. Um diese fantasievolle, wichtige Entscheidung zu erleichtern, haben SLEEK und Borchardt das Motto “KLEID ZUM TÖTEN”.”
Fotos: Patrick Tjorven Stein.
Keine Fragen mehr: Was passt zur Stimmung? Soll ich gruselig sein? Sexy? Oder beides? Ausnahmsweise konnten sich die Gäste einfach an fiktiven Figuren, Filmikonen oder sogar realen Mördern orientieren. Das klingt dramatischer als es war, aber glauben Sie mir, es hat funktioniert. Unsere Gäste waren vorbereitet, und verdammt, sie sind gekommen.
Um 21 Uhr öffnete Borchardt seine Türen und empfing jeden mit einer mit Getränken gefüllten Spritze. In dem Moment, in dem man eintrat und die hohe Treppe zum zweiten Stock hinaufging, verschwand die gewöhnliche Welt. Etwas Dunkleres und Verzauberteres nahm überhand. Bilderrahmen mit kultigen Horrorfiguren säumten die Wände wie eine Miniaturgalerie von Albträumen. Eine mit Halloween-Süßigkeiten überquellende Süßigkeitenbar wartete auf jeden, der sich danach sehnte. Eine sanfte Bodenbeleuchtung hüllte alles in ein warmes, unheimliches Licht.
Die ersten beiden Räume dienten als Aufenthaltsbereiche, in denen man sich treffen, unterhalten und aufwärmen konnte. Der nächste Raum, der mit Samtsofas gefüllt war, bot eine Chill-out-Ecke, in der man sich für einen Moment zurückziehen konnte. Ein Stück weiter stand in der Mitte des vierten Raums ein Billardtisch, der der Atmosphäre eine spielerische Note verlieh. Das DJ-Pult teilte die Räume gerade so weit, dass eine natürliche Tanzfläche entstand, auf der sich Vampire und Kreaturen der Nacht frei bewegen konnten. Mit einer großen Auswahl an Getränken und einem Soundtrack, der die Energie aufrechterhielt, konnten die Gäste mühelos zwischen Gesprächen, Tanzen und dem Feiern des Augenblicks hin- und herpendeln.
Fotos: Patrick Tjorven Stein.
Und ja - die Kostüme haben nicht enttäuschen. Kein einziger verfehlte sein Ziel. Es gab maskierte Gesichter, furchterregende Zombie-Looks mit wilden Pupillen und Leichenbräute in jedem Stadium der Verwesung. Die Kreativität bewegte sich durch den Raum wie ein eigener Geist, der die ganze Nacht veränderte und gestaltete.
Die Hingabe war die wahre Schönheit des Ganzen. Das war nicht Halloween Lite. Berlin war voll dabei. Vollprothesen verwandelten Freunde in Filmmonster. Das Zombie-Makeup verlangte einen zweiten Blick. Leichenbräute glitten vorbei wie Figuren aus einem Traum. Die Leute trugen nicht nur Kostüme.
Um es auf den Punkt zu bringen: Die ganze Nacht fühlte sich an wie ein lebendiges Stück Performance-Kunst. Es ging nicht nur darum, sich zu verkleiden - es war pure Verwandlung. Was als klischeehafte amerikanische Tradition begann, entwickelte sich zu einem magischen Moment des Feierns, der Formveränderung und des Loslassens.
Am Ende haben SLEEK und Borchardt bewiesen, was eine Party wirklich unvergesslich macht. Es ist nicht nur die Location, die Drinks oder die Musik - auch wenn alle drei einwandfrei funktionierten. Es ist die Welt, die man erschafft. Eine Welt, in der die Menschen in etwas Freieres, Wilderes und Fantasievolleres eintreten können. Eine Welt, in der Kreativität den Ton angibt. Und ja, wir zählen schon den Countdown bis zur nächsten Veranstaltung.
Fotos: Patrick Tjorven Stein.