Adam Munnings und Elninodiablo präsentieren ‘Vaugahyde’

Adam Munnings
Elninodiablo

Regisseur aus Berlin Adam Munnings ist uns erstmals im Jahr 2021 aufgefallen nachdem er das Musikvideo zu „FYN“ des deutschen Rappers RIN gedreht hatte. Er erzählte uns offen von seinem Weg von Tasmanien über New York City nach Berlin und erklärte, dass die Wurzeln seiner Kreativität im Tanz, in der Performance und in der Musik liegen. Es ist also keine Überraschung, dass Munnings und der Musikproduzent und DJ Elninodiablo die Köpfe hinter Berlins neuester zweimonatlicher Queer-Party sind, Süßigkeiten für die Brotdose, das diesen Samstag im AEDEN stattfindet.

Fotos: Arnaul Ele

Unter dem Motto ‘Glitzer-bespritzte, mit Pailletten übersäte, vor Liebe sprühende, auf High Heels stehende Hingabe an den Groove!’ ist die Party das gemeinsame Projekt der langjährigen Partner, und bei ihrer dritten Ausgabe werden sie ihr neues Musikvideo vorstellen: ‘Vaugahyde’ – ein “Liebesbrief” an die queere Community.

Fotos: Arnaul Ele

“‘Vaugahyde’ ist für mich ein sehr persönliches und besonderes Projekt. Berlin ist eine kraftvolle Stadt, die für queere Menschen ein Spielplatz, ein Schmelztiegel und ein sicherer Hafen ist, an dem sie zusammenkommen und einen Ort der Akzeptanz finden – und an dem sie sich frei fühlen, sich selbst zu entdecken. Ein Ort, an dem sie gesehen, anerkannt und verstanden werden. Während meiner Zeit hier habe ich viele persönliche Herausforderungen gemeistert und dabei gelernt, Altes hinter mir zu lassen. Diese Lektionen verdanke ich der Community, von der ich umgeben bin. Es ist dieselbe Community, die mich zu ‘Vaugahyde’ inspiriert hat.”

Fotos: Arnaul Ele

“Ich hatte das Bedürfnis, diese Energie in ‘Vaugahyde’ zum Ausdruck zu bringen. Da ich wusste, dass dies unsere treibende Kraft war, verfasste ich ein Manifest, das von Gesprächen, Überzeugungen, Werten und Erfahrungen inspiriert war, die ich gemacht habe und mit denen ich mich verbunden fühle. Daraus entwickelte sich das Konzept. Wir greifen lose Metaphern zu Themen wie Transformation, Verbundenheit, Sexpositivität, Identität und natürlich Geschlecht auf.”

Es geht darum, die Vielfalt in der queeren Community zu zeigen. Oft konzentrieren sich Darstellungen eher auf cis-männliche Mitglieder unserer Community, aber es geht wirklich um so viel mehr als das. Es geht auch darum, das zu feiern, was uns einzigartig macht. Das ist kraftvoll, und gemeinsam sind wir stärker. Da wir oft mit Widrigkeiten konfrontiert sind, entwickeln wir Denkweisen und Werte, die uns vereinen und starre gesellschaftliche Normen neu gestalten…”

Fotos: Arnaul Ele

“… Ich schätze mich glücklich, die Dinge so zu sehen, wie ich sie sehe. Im Großen und Ganzen unterstützt sich die queere Community gegenseitig sehr, und es sind gerade unsere Unterschiede und individuellen Geschichten, die uns verbinden. Der Film ist sehr provokant und kompromisslos – Eigenschaften, die lange Zeit in der queeren Sichtbarkeit nicht zur Geltung kamen.”

Fotos: Arnaul Ele

Zum Titel: “Es ist ein erfundenes Wort – es klingt ziemlich kühn und könnte auf einen Ort oder einen Standort, einen Seinszustand oder eine Geisteshaltung, eine Gemeinschaft oder vielleicht einen Tanz hinweisen … Ich liebe die Mehrdeutigkeit dieses Wortes und auch das Gefühl der Vertrautheit, das es vermittelt.”

Fotos: Arnaul Ele

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter Hausmeister.