Lucia Kempkes, „Ein Gedankenstrom, der uns vom Strom der Zeit löst“, 2022 im Pavillon Tiergarten. Bild mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin und MMXX.
Gegründet im Jahr 2020 als Reaktion auf die Pandemie, MMXX ist eine in Berlin ansässige Kunstinitiative, die eröffnet eine Debatte rund um Kunst und den öffentlichen Raum. Durch seine temporären Ausstellungsräume bietet das MMXX jungen Künstlern die Möglichkeit, sich an dieser Diskussion zu beteiligen und sich gleichzeitig mit den “ästhetischen und gesellschaftspolitischen Implikationen zeitgenössischer Kunst” auseinanderzusetzen.”
Die jüngste Installation im Rahmen dieser Initiative ist Lucia Kempkes’ Ein Gedankenstrom, der uns vom Strom der Zeit loslöst; eine Skulptur aus Steinpapier in Form eines Kajaks, die in einer Glasvitrine am Mathilde-Jakob-Platz ausgestellt ist. Mit diesem Werk, das sich unter Sonneneinstrahlung in Staub auflöst, setzt sich Kempke anhand verschiedener Fragen zu sozialer Ungleichheit, der Pandemie und dem Klimawandel mit dem Wunsch nach Entdeckung auseinander. Kempkes Werk wirft Fragen auf wie: “Wer hat das Privileg, Fernweh zu verspüren? Ist Reisen eine begrenzte Ressource und wie wird sie verteilt?” Das Werk lässt vielfältige Interpretationen zu und lädt den Betrachter dazu ein, sich konzeptionell mit der Arbeit auseinanderzusetzen und darüber nachzudenken, welchen Platz zeitgenössische Kunst im gesellschaftspolitischen Diskurs einnimmt.
Lucia Kempkes, „Ein Gedankenstrom, der uns vom Strom der Zeit löst“, 2022. Bild mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin und von MMXX.
Lucia Kempkes’ Ein Gedankenstrom, der uns vom Strom der Zeit loslöst ist ab sofort bis zum 5. Mai 2022 im Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551 Berlin-Tiergarten, im Rahmen von Das Berliner Galerie-Wochenende.
Lucia Kempkes, „Ein Gedankenstrom, der uns vom Strom der Zeit löst“, 2022 im Pavillon Tiergarten. Bild mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin und MMXX.