Bilder mit freundlicher Genehmigung von Seph Lawless
Der Schwarze Freitag ist ein Feiertag für Shopping, Sparen und das Einkaufszentrum. Heutzutage findet man zwar viele Angebote im Internet, aber die echten Super-Sparangebote sind immer noch in den Geschäften zu finden. Hinzu kommt der kapitalistische Wahnsinn, vor den Geschäften zu kampieren, um den Massen die begrenzte Menge an Waren zu entreißen. Der Tag, der die Weihnachtseinkaufssaison einläutet, bietet immer noch ein Bild von geschäftigen, überfüllten Einkaufszentren, aber trotzdem haben die Einkaufszentren in den letzten Jahren nicht so gut ausgesehen.
Zwischen die Anzahl der Amerikaner die jetzt lieber online einkaufen, ein Exodus aus den Vorstädten in die Städte und die allgemeiner Rückgang der Kaufhäuser ist es kein Wunder, dass die Einkaufszentren Schwierigkeiten haben, ihre Geschäfte zu füllen, und dass sie aufgegeben werden. Der amerikanische Fotograf und Fotojournalist Seph Lawless hat sein Objektiv auf die Ruinen der ehemaligen Säulen des Vorstadtlebens gerichtet, um in seinem unheimlichen Fotobuch zu zeigen, wie das Leben nach dem Kommerz aussieht, Verlassene Einkaufszentren in Amerika: Bröckelnder, zurückgelassener Handel. Ähnlich wie das berühmte Ruinengemälde von Joseph Mallord William Turner, Tintern Abbey (1794) dokumentiert Lawless, was mit von Menschenhand geschaffenen Bauwerken geschieht, wenn sie ihre Schirmherrschaft verlieren und von der Wildnis zurückerobert werden.
Sehen Sie hier eine Auswahl von Bildern aus dem Buch:
Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von Seph Lawless.
Gesetzlos‘Das zweite Buch Abandoned Malls of America: Crumbling Commerce Left Behind wird voraussichtlich im Frühjahr 2019 erscheinen.