Sleek x mb! von Mercedes-Benz: Ein Treffen mit Merel Van Glabbeek

Foto © Maxime Ballesteros

“Die Modebranche ist eine paradoxe und komplexe Welt. Überproduktion und Konsum, eng gefasste Schönheitsideale und Umweltschäden sind nur einige der heiklen Themen, die uns beschäftigen sollten”, sagt Merel van Glabbeek, eine 25-jährige Absolventin des Modedesign-Studiums am Fashion Institute in Amsterdam. Wir saßen im Architekturbüro ihres Onkels, wo sie sich für das heutige Fotoshooting eingerichtet hatte – als Teil unserer fortlaufenden Reise auf der Suche nach neuen Talenten aus Mode und Kunst.  Diese Einstellung zur Mode mag überraschen: Als Tochter einer Schneiderin wuchs van Glabbeek damit auf, die Sprache der Mode zu lernen, um sich selbst auszudrücken – auch wenn es widersprüchlich erscheinen mag, Mode zu nutzen, um den eigenen Konflikt mit ihr zum Ausdruck zu bringen. “Engstirnige Schönheitsideale sind der Grund, warum sich die meisten Menschen schämen. Kleidung dient dazu, das zu verdecken, was man nicht zeigen möchte, doch im antiken Griechenland wurde Kleidung genutzt, um den Körper zu idealisieren. Das war wichtiger als die Funktionalität.” Glabbeek konzentrierte sich für ihre Abschlusskollektion auf das antike Griechenland, wie ihr mit antiken Skulpturen gefülltes Sammelalbum beweist.Im Mittelpunkt ihrer Kollektion stand das Thema Scham und die Frage, wie Kleidung Scham gleichzeitig verdeckt und erzeugt. Zu welchem Ergebnis kam sie? “Ich glaube nicht, dass es so etwas wie Schamlosigkeit gibt.”

Erfahren Sie mehr über Merel Van Glabbeeks Reise von Berlin über Amsterdam und Antwerpen nach London in der nächsten Ausgabe von „Sleek“, die nächsten Monat erscheint. Weitere Informationen zu „The Search“ finden Sie unter mb! von Mercedes-Benz.